30.06.2015

Großes Glas für neuen Hygienestandard

Eine saubere Sache: 27-Quadratmeter-Glasscheibe mit fotorealistischem keramischen Digitaldruck

Der Glasveredler sedak kann nicht nur Gläser in Über­größe, er kann sogar Berge versetzen. Für die HT-Group, einen Anbieter von Raumkonzepten in der medizinischen Versorgungstechnik, fertigte das Unternehmen eine digital bedruckte, neun mal drei Meter große Glasscheibe. Das 10 Millimeter starke, teilvorgespannte Weißglas ist fotorealistisch mit einem Bergpanorama der Schweizer Alpen bedruckt. sedak vereint damit zwei außergewöhnliche Kompetenzen: Zum Einen die Herstellung von Gläsern in Großformaten und zum Anderen die Bedruckung derselben mit dem weltgrößten Digitaldrucker für keramische Farben.

Um den Hygienestandard in Laboren und Kliniken auf ein neues Level zu bringen, setzen Planer seit einiger Zeit auf Glas als Wandverkleidung. Es eröffnet neue Möglichkeiten, wo herkömmlichen Materialien Grenzen gesetzt sind: Durch die nahezu porenfreie Oberfläche lässt sich der robuste und langlebige Werkstoff problemlos und schnell aseptisch reinigen. Glas ist also für Räume mit hohen Hygieneansprüchen wie Operationssäle, Intensivstationen oder Reinräume besonders gut geeignet. Noch einen Schritt weiter geht der Einsatz von Glas in Maximalformaten. So setzt die HT Group auf eine Scheibe, die mit einer Gesamtfläche von 27 Quadratmetern eine ganze Wand bekleidet. Hierdurch ist die komplette Fläche fugenfrei. Bakterien und andere Keime finden dort keinen Nährboden.

 

Ästhetik küsst Funktion

Die HT Group setzt mit der gläsernen Wand auch einen neuen Designstandard: Hier kommt eine der ersten im Gebäudeinneren verbaute und mit fotorealistischem Druck versehene Glasscheibe in den Maximalmaßen neun mal drei Meter zum Einsatz. Produziert hat das Glas sedak (Gersthofen), weltweit führender Hersteller für Isolier- und Sicherheitsgläser in Übergröße. Das zehn Millimeter starke Sicherheitsglas "sedak secudecor" wurde mit einem Bergpanorama der Schweizer Alpen bedruckt. Der Digitaldruck erfolgte mit keramischen Naturstein­farben direkt auf die Glasoberfläche. Nach dem Druck wurde das Glas vorgespannt, die Farbe geschmolzen und eingebrannt (emailliert). Das Ergebnis überzeugt nicht nur optisch, sondern auch technisch, denn die bedruckte Oberfläche ist weitestgehend kratzfest und sogar bedingt säureresistent. "Die Brillanz des Drucks ist einzigartig. Man erkennt selbst aus großer Entfernung noch kleinste Details wie Blumen oder Gesichter", zeigt sich Thomas Fritsch, CEO der HT-Group, begeistert. Die UV- und Haftbeständigkeit des Druckes erreichen die hohen Werte keramischer Schmelzfarben. Dies ermöglicht den Einsatz der Verglasung auch in lichtdurchfluteten Bereichen wie der Lobby, Aufenthaltsräumen, Korridoren oder Stationsfluren.  

 

Positives Raumempfinden für schnellere Genesung

Völlig unabhängig von Hygiene und einfacher Reinigungsmög­lichkeit kommt noch ein medizinischer Aspekt ins Spiel: Gewöhnlich hängen an den Wänden von Intensivstationen keine Bilder - aus hygienischen Gründen. Bedruckte Glas­scheiben geben der Fantasie nun freien Raum. Mit stimmungsvollen Motiven (wie dem Bergpanorama) lässt sich das Raumempfinden der Patienten und so deren Stimmung verbessern - was wiederum positiv auf die Genesung wirkt. Fritsch: "Wir freuen uns, unseren Kunden dank sedak eine solche Lösung anbieten zu können. Vor allem, weil die Qualität des Druckes jegliche Motivwahl ermöglicht."

 

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Bildmaterial
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