
Beschusshemmendes Glas bis BR7-NS & sedak ballistic glass HMG
Security first. Architecture always
sedak verbindet zertifizierten ballistischen Schutz mit großformatiger Architektur. Polycarbonatfreie Glasaufbauten ermöglichen beschusshemmende Verglasungen bis BR7-NS nach DIN EN 1063 – als Verbundsicherheitsglas oder Isolierglas, flach oder gebogen und in Formaten bis 3,6 × 20 m. Für Sicherheitsanforderungen oberhalb der höchsten BR-Widerstandsklasse erweitert sedak ballistic glass HMG das Leistungsspektrum.
Beschusshemmendes Glas im Großformat
Polycarbonatfrei. Großformatig. Architektonisch integrierbar.
sedak entwickelt beschusshemmende Verglasungen ohne Polycarbonat. Der rein glasbasierte Aufbau bietet robuste Oberflächen, hohe Kratzfestigkeit und eine dauerhaft stabile optische Qualität. Gleichzeitig lassen sich weitere Funktionen integrieren – von Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtungen bis zum keramischen Digitaldruck. So wird Sicherheitsglas zu einem vollwertigen Bestandteil der Gebäudehülle.
Beschusshemmende Glasaufbauten
sedak secuprotect® – Schutz von beiden Seiten
Ballistischer Schutz kennt nicht immer nur eine Angriffsrichtung. sedak secuprotect® ist ein symmetrisch aufgebautes, beschusshemmendes Verbundsicherheitsglas mit Schutzwirkung aus beiden Richtungen. Zertifizierte Aufbauten stehen von BR3-NS bis BR7-NS zur Verfügung.

sedak isosecure® – beschusshemmendes Isolierglas
sedak isosecure® verbindet ballistischen Schutz und Isolierglasfunktion in einem Glasaufbau. Zertifizierte Lösungen von BR2-NS bis BR7-NS ermöglichen sichere Fassaden und Gebäudehüllen, ohne auf energetische oder gestalterische Funktionen zu verzichten. Sonnen- und Wärmeschutz können projektspezifisch integriert werden. Auch gebogene Ausführungen sind möglich.

sedak ballistic glass HMG
Wenn BR7 nicht reicht
sedak ballistic glass HMG (Heavy Machine Gun) ist für Sicherheitsanforderungen entwickelt, die oberhalb der höchsten BR-Widerstandsklasse nach DIN EN 1063 liegen. Der geprüfte Hochsicherheitsaufbau widersteht .50 BMG API-Munition und erweitert damit den Schutzbereich für besonders hohe Sicherheitsanforderungen.
Schutzklassen richtig spezifizieren
DIN EN 1063 und UL 752 lassen sich nicht direkt miteinander gleichsetzen. Die Standards unterscheiden sich unter anderem bei Munition, Geschosskonstruktion, Aufprallenergie und Schussbild. Deshalb beginnt die richtige Glaslösung nicht mit einer Tabellenzuordnung, sondern mit der konkreten Bedrohungsanalyse. Die endgültige Spezifikation muss stets auf Grundlage der projektspezifischen Bedrohungsanalyse und der erforderlichen Zertifizierung erfolgen.

Große Dimensionen. Höchste Sicherheit.
Beschusshemmendes Glas im Großformat
Ballistische Sicherheit im Großformat stellt höchste Anforderungen an jede einzelne Prozessstufe. sedak beherrscht die komplette Fertigung – von der Bearbeitung der Einzelscheiben über Lamination und Weiterverarbeitung bis zum fertigen Sicherheits- oder Isolierglas. So entstehen beschusshemmende Glasaufbauten in Dimensionen, die Sicherheit und Architektur neu zusammenbringen.



Beschusshemmendes Glas bis 3,6 × 20 m
Ballistischer Schutz in großformatigen Glasaufbauten
Glas für allerhöchste Sicherheitsanforderungen
- Zertifizierter ballistischer Schutz bis BR7-NS
- Maximale Formate bis zu 3,6 × 20 m
- Verfügbar als VSG und Isolierglas
- ohne Polycarbonat
- erhöhte Kratzfestigkeit
- reduzierte Brandlast durch polycarbonatfreien Aufbau
- Kombinierbar mit Sonnen- und Wärmeschutzschichten
- Lieferbar flach und gebogen (Radius ab 1 m)
Ballistische Prüfung nach DIN EN 1063
Die DIN EN 1063 definiert die Prüfung und Klassifizierung beschusshemmender Verglasungen. Dabei werden Prüfkörper unter festgelegten Bedingungen mehrfach beschossen. Die Verglasung besteht die Prüfung, wenn sie die Anforderungen der jeweiligen Widerstandsklasse erfüllt und die Geschosse sie nicht durchdringen. Die Zusatzkennzeichnung NS (No Splinters) bedeutet, dass auf der Schutzseite kein Splitterabgang festgestellt wird. Welche Schutzklasse für ein Projekt erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Bedrohungsanalyse, dem Glasaufbau und der Einbausituation ab.

Welche Schutzanforderung hat Ihr Projekt?
Kontakt
Die erforderliche Schutzklasse hängt vom konkreten Bedrohungsszenario, der Gebäudenutzung, dem Einbauort sowie weiteren Sicherheitsanforderungen ab. Sie sollte deshalb projektspezifisch gemeinsam mit Sicherheitsplanern, Fassadenplanern und den beteiligten Fachplanern festgelegt werden.
FAQ: beschusshemmendes Glas und ballistischer Schutz
Beschusshemmendes Glas
Für welche Anwendungen eignet sich beschusshemmendes Glas?
Regierungsgebäude & Botschaften
Finanz- & Kultureinrichtungen
Stadien & Sportstätten
Flughäfen & Verkehrsknotenpunkte
Private Wohnhäuser & Villen
sicherheitsrelevante Industriebereiche
BR-Widerstandsklassen
Was bedeutet BR7-NS bei beschusshemmendem Glas?
BR7 ist die höchste BR-Widerstandsklasse nach DIN EN 1063. Die Zusatzkennzeichnung NS – No Splinters bedeutet, dass bei der Prüfung auf der Schutzseite kein Splitterabgang festgestellt wird.
Welche Schutzklasse ein Projekt benötigt, ergibt sich aus der jeweiligen Bedrohungsanalyse und Einbausituation.
Beschusshemmendes Glas
Wie groß kann beschusshemmendes Glas sein?
sedak fertigt beschusshemmende Verglasungen in Formaten bis 3,6 × 20 m. Das tatsächlich mögliche Format hängt unter anderem von Schutzklasse, Glasaufbau, Statik und Einbausituation ab.
Beschusshemmendes Glas
Kann beschusshemmendes Glas auch gebogen gefertigt werden?
Ja. Für sedak secuprotect® und sedak isosecure® sind auch gebogene Lösungen möglich. Die technische Machbarkeit hängt von Schutzklasse, Radius, Abmessung und Glasaufbau ab.
Beschusshemmendes Glas
Was ist der Unterschied zwischen beschusshemmendem VSG und beschusshemmendem Isolierglas?
sedak secuprotect® ist ein beschusshemmendes Verbundsicherheitsglas mit symmetrischem Aufbau und Schutzwirkung aus beiden Richtungen.
sedak isosecure® kombiniert ballistischen Schutz mit den Funktionen eines Isolierglases und eignet sich besonders für Fassaden und Gebäudehüllen.
BR-Widerstandsklassen
Welche Schutzklasse benötige ich für mein Projekt?
Die passende Schutzklasse hängt vom konkreten Bedrohungsszenario, der Gebäudenutzung, dem Einbauort und weiteren Sicherheitsanforderungen ab. Sie sollte deshalb projektspezifisch gemeinsam mit Sicherheitsplanern und den beteiligten Fachplanern festgelegt werden.